Hurra ! eine Katze/Kätzchen kommt ins Haus!!

 

 

 

Wenn Sie zu einer Katze Kontakt aufnehmen wollen, bitte drängen Sie sich ihr nicht auf. Bewegen Sie sich ruhig und gelassen. Ältere Katzen z.B. schätzen eine gewisse Gravität.

Bei Katzenkindern bleibt einem sowieso keine andere Fortbewegungsmöglichkeit als ein schlurfender Gang, da man sie sonst dauernd unter den Füßen hat.

Sprechen Sie mit dem Kätzchen, reden Sie es mit seinem Namen an, setzen Sie sich ruhig zu ihr auf den Fußboden und strecken Sie ihr die Hand entgegen, damit es Sie gründlich beschnuppern kann. Streicheln Sie es ganz vorsichtig. Spielen Sie mit ihm.

Mit so intimen Liebkosungen wie "Bäuchleinrubbeln und Kinnkraulen! müssen Sie warten, bis die Katze mit "Köpfchengeben und Schnurren" zu erkennen gibt, daß Sie ihr Herz gewonnen hat.

Erschrecken Sie nicht, wenn Ihre Katze während einer Schmusestunde plötzlich mit Krallen und Zähnen Ihren Arm packt und Sie mehr oder weniger kräftig zwickt und mit den Hinterbeinen tritt. Das kann ziemlich wehtun, ist aber bei Katzen Ausdruck höchster Ekstase - eben ein Liebesbiß.

Möchten Sie Ihre Katze aufheben, dann umfassen Sie mit der einen Hand die Brust hinter den Vorderbeinen und stützen mit der anderen das Hinterteil des Tieres. Wenn sie später darin geübt sind, können Sie die Hinterpfoten umgreifen.

 

Niemals dürfen Sie die Katze am Nackenfell greifen und hochziehen. Selbst der Mutterkatze ist das nur während der allerersten Lebenswochen ihrer Kinder erlaubt.

Wenn Sie das Katzenkind ins Haus nehmen, haben sich seine Nackenbänder bereits weitgehend gefestigt. Ein rüdes Aufheben der Nackenpartie kann Bänder- und Sehnenrisse zur Folge haben.

Respektieren Sie den Schlaf und die Meditationsstunden Ihrer Katze.

 

 

Erwachsene Katzen möchten auch mal allein sein. Deshalb bitte nur so viele Katzen halten, wie Räume vorhanden sind.

 

Die Grundausstattung für Ihr Kätzchen

Bevor das Kätzchen bei Ihnen einzieht, sollten Sie für die Grundausstattung gesorgt haben:

1. verschließbarer Transportkorb (Hartplastik)
2. Trinkschüssel und Eßnäpfe
3. Katzentoilette (mit Streu u.Zubehör)
4. Kamm u. Bürste
5. Kuschelhöhle evtl. auch 2
6. Spielsachen (Wehdel,Bällchen etc.)
6. Kratzbaum

hier fühlen wir uns einfach wohl!

 

Ein Kratzbaum ist das Wichtigste für Ihre Katze! Der Kratzbaum sollte solide und standfest sein, denn dieser hat doch einiges auszuhalten, wenn die Samtpfoten sich austoben.

Der Kratzbaum sollte so groß sein, daß sich Ihre Katze lang an ihm ausstrecken kann.Mit dem Schärfen ihrer Krallen und dem Kratzen am Kratzbaum sowie mit dem langen Ausstrecken ihres Kreuzes zeigt sie uns ihr Wohlbefinden.

Das, für uns Dosenöffner manchmal lästige Kratzen, ist nicht als Unart zu werten, vielmehr ist es ein sehr deutliches Stimmungsbarometer - und für den Dosenöffner eine sehr gute Hilfe, seine Katzen zu verstehen.

 

Hurra, wir haben 5 Kratzbäume, das finden wir einfach toll!

 

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Samtpfote alles Gute und viele schöne Schmusestunden!! und sind Sie ganz lieb zu ihr!!!

 

Und weiter geht es mit kleinen Ratschlägen und Tips!

 

 

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